Element 10

Content-Marketing: Neue Kunden gewinnen

Neue Kunden gewinnen durch Content-Marketing

Content Marketing ist eine einfache Methode für Ihre Werbung „mit Inhalt“. Es geht darum kostenlos interessante, beratende oder unterhaltsame Inhalte zur Verfügung zu stellen. Die Menschen werden auf diese Inhalte indirekt aufmerksam und werden neugierig. Es entsteht eine Bindung und aus neugierigen Nutzern werden langfristig treue Kunden. Der Erste, der dieses Prinzip der Werbung für sich genutzt hat, ist der Bielefelder Unternehmer Dr. Oethker. Er druckte die Backrezepte seiner Frau auf die Rückseite der Backpulver. Die Kunden erhielten einen kostenlosen Mehrwert, einfach so.

Warum sollte man kostenlose Inhalte den potentiellen Kunden zur Verfügung stellen, also direkt zu Beginn etwas schenken, wofür die Kunden später für Produkte und Leistungen bezahlen sollen?

Dieses Prinzip „kostenlos“ wird von vielen klassischen Werbemachern nicht gerne gesehen. Man braucht man nicht viel Erfahrung für Content Marketing, noch ist es sehr zeitaufwändig. Man muss weder literarisch kunstvolle Werke verfassen, noch sich spezielles Wissen aneignen. Das Potential liegt schon im Unternehmen oder in einem selbst. Zum Beispiel ist jeder Angestellte in einer Firma ein Experte auf seinem Fachgebiet, der kurze Blogartikel zu bestimmten Themen einmal die Woche verfassen könnte und profiliert sich im Vorfeld als Sachkundiger. Das signalisiert Kompetenz und spricht den Kunden gezielt an. Content Marketing ist anders als die klassische Werbung, die irgendetwas verspricht, aber der Nutzen nicht bewiesen ist und dem Kunden im TV oder Anzeigen aufgedrängt wird, ob er will oder nicht. Content Marketing erreicht den Kunden deshalb, da er sowieso gezielt nach Informationen zu bestimmten Themen sucht und dadurch viel aufnahmebereiter ist. Außerdem entsteht echtes Interesse an der Marke und sie haben nicht mehr das Gefühl, dass ihnen etwas aufgezwängt wird.

Lösen von Problemen

Das Prinzip ist das gleiche wie bei einer echten menschlichen Beziehung. Man nimmt sich Zeit sich kennenzulernen, um eine Beziehung zueinander aufzubauen. Niemand würde beim ersten Date ein Verkaufsgespräch führen, um den anderen zu überzeugen. Es geht um Zuhören und echtes Interesse an den anderen. Was für Interessen hat der andere, welche Fragen stellen sich ihm? Beim Content Marketing ist es ebenso. Was könnte meinen Kunden bewegen, welche Bedürfnisse hat er? Man versetzt sich in die Lage seines Gegenübers/seines Kunden. Gerade die kleinen spezifischen Fragen sind interessant. Z. B. die Sorge vieler Büroangestellten, die über Rückenschmerzen klagen und Sie natürlich den perfekten verstellbaren Bürostuhl anbieten. Darüber hinaus bieten Sie weiteren kostenlosen Content rundum den Arbeitsplatz an: Sitzhaltung, Sitzhöhe, Abstand zum Bildschirm, Winkel der Ellbogen und auch, dass zwischenzeitliche Pausen ratsam wären, damit der Rücken sich entspannen und regenerieren kann. Ein bisschen die Beine vertreten und vielleicht ist ein leckerer Kaffee mit den Kollegen zwischendurch ist auch noch drin. Es sind menschliche Empfehlungen, die man ebenso einem Freund raten würde. Wer diese Sorge teilt, wird auf Ihren Content aufmerksam und es entsteht der erste Kontakt. Die Beziehung wird intensiver, wenn Sie Lösungen für das Problem vorstellen. Das können Video-Tutorials sein, kurze Blogbeiträge oder Checklisten, die auf einzelne Bereiche zum großen Thema „Rückenschmerzen“ eingehen. Nach einer bestimmten Zeit der regelmäßigen Nutzung der Inhalte, bitten Sie Ihren Kunden seine E-Mail-Adresse zur Verfügung zu stellen, damit Sie ihn mit weiteren Content über das umfassende Thema „Rückenschmerzen“ versorgen können. Die Verbindung zwischen Unternehmen und potentiellen Kunden wird gehaltvoller – es ist ein Vertrauensverhältnis entstanden. Das ist der richtige Zeitpunkt Ihr kommerzielles Angebot ins Spiel zu bringen. Der Kunde weiß nun, dass Ihr Angebot sinnvoll und hilfreich sein wird.

Zielgruppen definieren

Je besser eine Zielgruppe oder Zielperson definiert wird, desto präziser können sie angesprochen werden. Je spezifischer die Inhalte und Probleme, die Sie behandeln, desto höher ist auch das Interesse der Kunden. Sie sollten wissen, wen Sie ansprechen wollen. Um die Zielgruppe zu definieren, versuchen Sie sie nach bestimmten Kriterien einzugrenzen. Wie zu diesem Beispiel „Rückenschmerzen“ kann der Privatkunde angesprochen werden, der einfach nur einen schicken und rückenschonenden Stuhl sucht, wobei Unternehmen bei der Einrichtung der Arbeitsplatzgestaltung und Ergonomie noch andere gesetzliche Kriterien berücksichtigen müssen. Dazu gilt es sich Fragen zu stellen und sich in die Zielgruppen hineinzuversetzen. Welche Fragen stellen sich, wenn ein Unternehmen sein Büro bestuhlen lassen will? Was möchte der Privatkunde, um rückenschonend und stylish sein Homeoffice einzurichten? Welche spezifischen Probleme gibt es und welche Fragen ergeben sich? Hier bieten Sie auf jede Frage oder Problem eine Lösung an. Sie sehen, es gibt unglaublich viele Themen, auf die Sie eingehen können und sich mit gehaltvollem Content von der Konkurrenz abgrenzen und sich in den Fokus bringen können. Der nächste Schritt besteht darin Ihre Überlegungen durch das Feedback echter Kunden zu verifizieren. Im Internet gibt es zahlreiche Möglichkeiten Nutzer mit passendem Profil zu befragen und ehrliche Antworten zu bekommen, ebenso E-Mail-Umfragen, Kommentare in den sozialen Medien oder User-Meinungen auf Ihren Blog.

 

Es gibt noch viele Empfehlungen zum Thema Aufbau und Format der Contentbeiträge. Alles steht und fällt mit der Überschrift. Sie muss Spannung aufbauen und vermitteln, was dem Nutzer im Artikel erwartet. Der Inhalt muss schnell erfassbar sein, um Interesse zu wecken. Zeit ist knapp und teuer. Menschen überfliegen Artikel nur, ob sie gesuchten Informationen wirklich finden. Zwischenüberschriften helfen bei der ersten Sicht Struktur zu geben. Wie gesagt, es geht nicht um Schreibkunst, sondern um Probleme zu benennen und Problemlösungen anzubieten. Sorgsam geplante Podcasts sind ein weiteres tolles Format und sehr beliebt. Mit regelmäßigen Posts steigen Sympathie und Vertrauen, nicht zuletzt durch den persönlichen Touch, den Sie einbringen und der in jeder weiteren Folge sichtbar ist. Regelmäßige Beiträge machen Sie zu einem wichtigen Experten!

 

Herzliche Grüße,
Wir von Teambranding