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Was heißt gutes Produktdesign?

Gutes Produktdesign ist innovativ, ästhetisch und brauchbar. Man kauft ein Produkt, um einen Mehrwert an Funktion zu gewinnen und was leicht nutzbar ist. Technologische Entwicklungen formen permanent innovative Gestaltungskonzepte, um den Gebrauchswert zu optimieren.

Design steht immer im Bezug mit innovativer Technik, die noch längst nicht ausgeschöpft ist und mit dem Wandel zusammenwirkt. Das gilt für die Primärfunktionen, aber ebenso für die ästhetischen und psychologischen Funktionen. Gutes Design berücksichtigt alles, was dem Ziel der Brauchbarkeit dient. Geräte, die das persönliche Umfeld prägen, beeinflussen das Wohlbefinden und das Empfinden für Wertigkeit. Es soll als Werkzeug dem Anwender dienen. Gutes Design ist unaufdringlich, gut gemacht und im besten Fall selbsterklärend. Es ist genau, konsequent durchdacht und nicht dem Zufall überlassen. 

Design macht glücklich, wenn es dem Menschen dient! 

Weniger ist mehr! Kurzlebige Trends haben in einem zeitlosen Design nichts verloren. Es sind keine Dekorationsobjekte, die in einer schnelllebigen Konsummasse nach kurzer Zeit untergehen. Sie sind allgemeingültig und über Jahre nutzbar. Durch ein unaufdringliches und reduziertes Design findet eine unbemerkte Loslösung statt – das Gerät tritt als solches in den Hintergrund und gibt wiederum Raum zur Selbstverwirklichung. Denn die einfache Botschaft von gutem Design ist an den Verbraucher gerichtet – sie ist nicht manipulativ und verspricht nichts, was sie nicht halten kann. 

In vielen Unternehmen hat sich im Laufe der Jahre eine eigene Formensprache entwickelt. Das Produktdesign ist unverwechselbar und in dem großen Warenangebot sofort erkennbar. Bereits bei der Entwicklung arbeiten Designer und Ingenieure an der Verbesserung von Form und Funktion, um sich am Markt abzugrenzen. Aus betriebswirtschaftlicher Sicht müssen Herstellungskosten in einem angemessenen Verhältnis zum Verkaufspreis stehen. Konflikte, die sich aus Produktion, Verpackung oder Logistik ergeben, können ebenso im Design einfließen und berücksichtigt werden. Auch Anforderungen an das Produkt wie Größe, Gewicht, Stabilität, Sicherheit und Gesundheit werden vorher in einem Pflichtenheft zusammengefasst und dient als unumstößlicher Leitfaden für die Entwicklung eines Produkts. Bei Nutzgegenständen, die in betrieblichen Arbeitsabläufen integriert sind, ist ebenso ein gutes und effizientes Design ein Muss. Eine logische Struktur in Verbindung mit einer intuitiven Bedienbarkeit macht Arbeitsprozesse effizienter und reibungsloser. Die Berücksichtigung und Einbeziehung der verschiedenen Zielgruppen von der Produktion, Technik, Verwaltung bis hin zum Endkunden müssen in einem Produkt vereinbar sein. 

Design ist ein Algorithmus der Aufgabenstellung und unterwirft sich nicht den Geschmäckern. Sie ist keine Liebhaberei und mehr als nur “schön” – sie dient der Funktion und Ästhetik und macht das Produkt unverwechselbar und einzigartig!