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Was kommt nach der Digitalisierung?

Die digitale Transformation ist im vollen Gange und beschreibt den Umschwung im unternehmerischen Alltag aller Branchen. Das Zusammenführen von Daten optimiert Produktionsabläufe und verleiht den Mitarbeitern Flexibilität.

Traditionelles Marketing ist abhängig von einer wachsenden Impulsstärke und pausenlosen Bewirtschaftung im Kampf der Mitbewerber um die Wahrnehmung der Kunden. Alle Systeme müssen reibungslos miteinander kommunizieren und ständig verfügbar sein. So werden Prozessstillstände sowie ein hoher Verwaltungsaufwand vermieden und Kosten gesenkt. Neue intelligente Lösungen, die auf Engine Search basieren, sind in der Lage, Eingaben inhaltlich zu analysieren und auszuwerten, so dass sich frühzeitig dynamische Entscheidungsgrundlagen für Alternativlösungen ergeben und bieten so eine 360°-Sicht auf alle relevanten Informationen eines Unternehmens. Entscheidungen, die bisher von Menschen getroffen wurden, werden nun auf Basis von Daten und Fakten durch künstliche Intelligenz automatisiert, interpretiert und zur Verfügung gestellt.

Das betrifft ebenso unseren Alltag wie auch unsere Gesellschaft. Die Digitalisierung von Informations- und Kommunikationsprozessen hat in den letzten Jahren zu einer Informationsexplosion geführt. Von der digitalen Krankenakte angefangen, über E-Tickets oder auf den Kunden zugeschnittene Zusendung von Modevorlieben, die durch Anwenderverhalten analysiert wurden. Das Gold von heute sind Daten!

Digitale Kompetenz als große Chance

Eine ganze Gesellschaft zu digitalisieren ist die größte Herausforderung. Dazu braucht es Menschen, die sich damit auskennen und ihr Wissen weitergeben. Digitale Kompetenz. Qualifizierte Entscheidungen treffen, schon mit dem Fahrplan in der Tasche, wo es hingehen soll. Risiken kalkulieren und minimieren. Es müssen alle mit, denn es reicht nicht aus, dass sich ein paar IT-Unternehmen damit befassen, um diese Aufgabe zu lösen. Es braucht dafür eine Vision, Mut und Aufklärung, um daran gezielt arbeiten zu können. Der Change ist lange noch nicht in allen Köpfe angekommen oder gar abgeschlossen.

Bildungsforscher rufen das Zeitalter der Kompetenzgesellschaft aus. Eine Qualifikation und daraus entstandenes Fachwissen und Fertigkeiten sind Basis für den beruflichen Erfolg. Sie sind heute nur noch ein Teilaspekt bei der Mitarbeiterentwicklung. Wichtig ist, was sie aus ihren Fähigkeiten machen. Mitarbeiter müssen in komplexen Situationen Problemlösungen selbstständig managen können. Dafür reicht das klassisch gelernte Wissen nicht aus. Dafür brauchen sie die entsprechende Kompetenz und das auf mehreren Handlungsfeldern.

Was macht uns morgen erfolgreich?

Die Digitalisierung ist ein Prozess, die nicht irgendwann einfach aufhört – ebenso wenig die Entwicklung neuer Technologien. Nach der Transformation kommt die Disruption. Unternehmen müssen lernen, die Uhr sinnbildlich auf Stunde Null zu stellen. Was wäre zu tun, wenn das Unternehmen heute neu gegründet werden würde? Das ist die Chance, Geschäftsmodelle permanent zu überdenken und neu zu erfinden.